Gedanken, Energie & Verantwortung

Persönliche Seite über Gesellschaft, Umwelt und eine private Photovoltaik-Anlage.

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Überblick

Alle Themen sind in Bereiche gegliedert. Auf eine Kachel klicken öffnet die jeweilige Unterseite mit Details – teils ergänzt um Diagramme.

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Mein Leitgedanke

Der Sargnagel dieser Welt sind fanatische Menschen, die in ihrer Filterblase leben und nur Gedanken und Fragen zulassen, die der eigenen Vorstellung entsprechen.

Eigene Aphorismen

  1. Wir brauchen keine besseren Religionen, Gesellschaftssysteme, Philosophien oder Ideologien – wir brauchen bessere Menschen.
  2. Zivilisation ist eine Illusion, die nur existiert, wenn Überfluss auf Kosten anderer herrscht.
  3. Freiheit bedeutet, alles straffrei öffentlich hinterfragen und kritisieren zu dürfen.

Shakespeare hatte recht

Vieles ist nicht neu, schon Shakespeare schrieb vor etwa 500 Jahren im König Lear:

„Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.“
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Mensch, Natur und Korrektur

Seit 4,5 Milliarden Jahren korrigiert sich die Natur auf diesem Planeten immer wieder selbst – und sie wird es wieder tun. Wenn sich „Intelligenz“ als Mangel erweist, wird sie von der Natur früher oder später entfernt.

Umweltschutz ohne Parteifarbe

Umweltschutz ist eine Aufgabe für die Menschheit – keine Frage politischer Lager.

Mein persönlicher Versuch, verantwortlicher zu handeln als viele Politiker, Industrien, Verbände oder religiös Verblendete: unter anderem eine konsequent genutzte Photovoltaik-Anlage. Alternativer Zugang zur EXXON-Studie unter climatefiles.com bzw. climatefiles.com/collection-index.

Korrelation Abstände der Extremsommer mit täglichen fossilen Fördermengen

Liniendiagramm: Abstand zwischen Hitzesommern seit 1911 (schwarze Linie, linke Y-Achse in Jahren, mit oberer roter und unterer blauer Hüllkurve) im Vergleich zur täglichen Förderung von Kohle (gestrichelt), Öl (grün) und Gas (orange) in Mtoe/Tag (rechte Y-Achse) von 1911 bis 2026.
Darstellung von Extremsommern seit 1881 bis heute in Korrelation mit täglichen Fördermengen von fossilen Brennstoffen. Recherchiert und erstellt U. Frahm, 8/2026

Die linke Y-Achse zeigt die tatsächlich vorkommenden Abstandswerte zwischen den Hitzesommern (1, 3, 4, 5, 7, 8, 9, 10, 11, 19 Jahre). Die rechte Y-Achse ist in Fünferschritten markiert (0, 5, 10, 14 Mtoe/Tag) für die drei Förderkurven von Öl, Gas und Kohle.

Die Auswertung zeigt, dass der Abstand zwischen Extremsommern von 19 Jahren in den 1950er–1970er Jahren (Beginn der Erdöl- und Gasförderung) auf einen Wert von 5–7 Jahren sinkt und zwischen 1970–1980 (kurzzeitige Stagnation der Ölförderung) auf 8–11 Jahresabstände steigt.

Des Weiteren wird sichtbar, dass sich die Abstände von Hitzesommern auf 1–3 Jahre reduzierten, als in den frühen 2000er Jahren die Förderung von fossilen Brennstoffen einen weiteren starken Anstieg erfuhr. Die bekannten Aufzeichnungen von Zeitzeugen/Geschichtsschreibern aus der Antike und aus dem Mittelalter über Hitze- und Dürreperioden zeigen noch größere Bandbreite (45–169 Jahre) zwischen den Hitzesommern und wurden, um eine verzerrte Darstellung zu vermeiden, nicht in die Grafik übernommen.

Die Behauptung, die Sonnenintensität durch Erdnähe-Erdferne hätte Einfluss auf den Klimakollaps, lässt sich durch Betrachtung der Milanković-Zyklen (Erdbahnparameter: Präzession, Neigung, Elliptik) ausschließen und läßt keine Korrelation mit Warm- und Kaltzeiten erkennen. Diese Ereignisse sind den aktuellen Erkenntnissen zufolge auf den Vulkanismus (siehe z. B. „Sibirischer Trapp", deutlich dramatischer als die heute bekannten) und auf gravierende Impakts aus dem All: (siehe „Chicxulub-Impakt" vor 66 Mio. Jahren) zurückzuführen.

Datenquellen fossile Brennstoffe

  • IEA (International Energy Agency): 1970 = 54,6 Mio. Barrel/Tag, 2018 = 92,1 Mio. Barrel/Tag (via live-counter.com)
  • Statista/Energy Institute: 2023 Förderung 96,4 Mio. Barrel/Tag, Nachfrage 100,2 Mio. Barrel/Tag
  • Earth Policy Institute / BP Statistical Review: 2009-Werte
  • oekosystem-erde.de: 1948 = 8,7 Mio. Barrel/Tag, 1972 = 42 Mio. Barrel/Tag
  • Our World in Data (ourworldindata.org/energy) – durchgehende Zeitreihen ab ca. 1900 für Kohle, Öl, Gas getrennt
  • BP/Energy Institute Statistical Review of World Energy – Standardquelle für Förderdaten
  • U.S. EIA (Energy Information Administration)

Datenquellen Temperaturen

  • LGRB Baden-Württemberg (Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau) – lgrbwissen.lgrb-bw.de
  • Deutscher Wetterdienst (DWD) – zitiert über mehrere Sekundärquellen (Statista-Infografiken, Correctiv-Faktencheck)
  • Wikipedia: „Oberrheinische Tiefebene", „Jahrhundertsommer", „Dürre und Hitze in Europa 1540", „Optimum der Römerzeit"
  • Kachelmannwetter / Wetterkanal – historische Hitzewellen-Übersicht
  • Sturmwetterblog (Klima-Kanal) – Hitzewellen der letzten 100 Jahre
  • Schweizer Sturmarchiv (sturmarchiv.ch) – Rekordtemperaturen Schweiz/Oberrhein
  • Correctiv-Faktencheck – Einordnung 1911/1947 vs. moderne Sommer, DWD-Ranking der 20 heißesten Sommer
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Klimawandel oder Kollaps

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500 Millionen Jahre Erdgeschichte

Die Kurven zeigen einen geglätteten Durchschnittsverlauf von atmosphärischem CO₂ und globaler Temperaturabweichung über 500 Millionen Jahre Erdgeschichte, mit deutlichen Ausschlägen genau an den Zeitpunkten der großen Massenaussterben. Grundlage sind publizierte Proxy-Studien (u. a. paläosolbasierte CO₂-Barometer, δ¹³C-Isotopenrekonstruktionen) – keine kontinuierliche Messreihe. Die Peak-Werte an den Ereignissen selbst stammen aus konkreten Studien (Quellen siehe unten), mit teils großen Unsicherheitsspannen. Für Zeiten vor ca. 800.000 Jahren gibt es keine direkten Eisbohrkern-Messungen – alles Ältere ist indirekt abgeleitet.

CO₂-Durchschnitt (linke Achse, log. Skala, ppm)
Temperatur-Durchschnitt (rechte Achse, °C ggü. vorindustriell)
Ursache: Großvulkanismus (Trapp-Provinz)
Ursache: Asteroideneinschlag
Ursache: Verwitterung / Vergletscherung / Klima
Anthropogen
Darstellung der letzten 500 Mio. Jahre Erdgeschichte mit den großen Massenaussterben. Recherchiert und erstellt, 8/2026.

Massenaussterben im Detail — chronologisch, älteste zuerst

Ereignis Alter Ursache CO₂-Änderung Temperatur / Verlust

Quellen (Auswahl): Wu et al., Nature Communications 2021 (Perm-Trias pCO₂); Cui et al., PNAS 2021 (End-Perm CO₂-Emission); Franks et al. — Paläozoikum-CO₂-Kompilation (Devon); Kürschner et al. — Trias-Jura CO₂/Temperatur; Joachimski et al. — Perm-Trias Meeresoberflächentemperatur; PETM-Literatur (Zachos et al. u. a.). Alter in Mya = Millionen Jahre vor heute. Achsenskalen: Zeit = symmetrisch-logarithmisch, CO₂ = logarithmisch, Temperatur = linear.

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Die letzten 50.000 Jahre: CO₂ und Temperatur im Gleichschritt

Vom Ende der letzten Kaltzeit bis heute — je höher der atmosphärische CO₂-Gehalt, desto höher die globale Temperatur. Diese Nahaufnahme zeigt, wie eng beide Größen über 50 Jahrtausende gekoppelt sind, bis hin zum beispiellos schnellen Anstieg der Gegenwart.

Die CO₂-Werte stammen aus antarktischen Eisbohrkernen (EPICA Dome C, WAIS Divide; für die letzten 2.000 Jahre zusätzlich Law Dome), in denen Luftbläschen im Eis die atmosphärische Zusammensetzung vergangener Jahrtausende konservieren. Die globale Temperaturabweichung basiert auf einer Kombination aus Eisbohrkern-Isotopie (δ¹⁸O/δD) und Fauna-/Flora-Proxies: Pollenspektren (Flora), Chironomiden und Käfer-Fossilien (Fauna/Coleoptera) sowie Foraminiferen-Vergesellschaftungen aus Meeressedimenten, wie sie in den Multi-Proxy-Rekonstruktionen von Shakun et al. (2012), Marcott et al. (2013), Kaufman et al. (2020, Temperature 12k-Datenbank) und der Datenassimilation von Osman et al. (2021) zusammengeführt werden. Für die letzten ~150 Jahre werden direkte Messungen (Mauna Loa/NOAA) verwendet. Wichtig: Vor ca. 800.000 Jahren gibt es keine Eisbohrkerne mehr — aber auch innerhalb der letzten 50.000 Jahre bleibt jede Kurve eine interpolierte, geglättete Rekonstruktion mit realen Unsicherheitsspannen, keine lückenlose Messreihe.

Zeitachse gestaucht-logarithmisch (Lupeneffekt auf die jüngste Vergangenheit) · linke Achse CO₂ (ppm) · rechte Achse Temperaturabweichung (°C ggü. vorindustriell)
CO₂-Konzentration (Eisbohrkerne)
Globaltemperatur (Isotope + Fauna/Flora-Proxies)
Orbital (Milanković) / Einstrahlung
Ozeanzirkulation (AMOC) / Süßwasserpulse
Solar / Vulkanisch
Anthropogen
Datenpunkte: Eisbohrkern-CO₂ (EPICA Dome C, WAIS Divide, Law Dome) und Multi-Proxy-Temperaturrekonstruktionen (Shakun 2012, Marcott 2013, Kaufman 2020, Osman 2021). Erstellt 8/2026.

Korrelation: Je mehr CO₂, desto wärmer

Jeder Punkt ist einer der 55 Zeitschnitte aus der Kurve oben — CO₂-Wert gegen zugehörige Temperaturabweichung
Pearson-Korrelationskoeffizient über die letzten 50.000 Jahre:
Ein Wert nahe +1 bedeutet: höheres CO₂ geht (in dieser Zeitreihe) fast immer mit höherer Temperatur einher. Das ersetzt keinen strengen Kausalitätsnachweis — aber der Zusammenhang ist über 50.000 Jahre bemerkenswert konsistent und deckt sich mit dem physikalisch gut verstandenen Treibhauseffekt.

Klimawendepunkte im Detail — chronologisch, älteste zuerst

Ereignis Zeitpunkt Ursache / Mechanismus CO₂ Temperatur

Quellen (Auswahl): Lüthi et al., Nature 2008 & Bereiter et al., GRL 2015 (EPICA Dome C CO₂); Rubino et al. 2013 (Law Dome, letzte 2.000 Jahre); Shakun et al., Nature 2012 (globale Deglaziations-Temperatur); Marcott et al., Science 2013 (Holozän-Rekonstruktion); Kaufman et al., Scientific Data 2020 (Temperature 12k-Datenbank, Pollen/Chironomiden/Foraminiferen); Tierney et al. 2020 & Osman et al., Nature 2021 (LGM-bis-heute-Reanalyse); NOAA/Mauna Loa (moderne CO₂-Messreihe). Zeitangaben in Jahren vor heute (2026). Alle Werte grobe, gerundete Näherungen zur Veranschaulichung von Trend und Größenordnung.

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Meine PV-Anlage im Überblick

On-Grid-Leistung: 13,03 kWp – aufgeteilt in drei Anlagenteile, plus 15 kWh Speicher, zusätzlich Off-Grid-Leistung: 10,31 kWp plus 10 kWh Speicher.

PV in Betrieb

ON-GRID-PV

  • Teil 1 – 2,7 kWp (seit 06/2009, Volleinspeisung)
    12 Module IBC PolySol 225TT
  • Teil 2 – 7,65 kWp (seit 10/2014, Teileinspeisung)
    16 + 14 Module IBC PolySol 255GX
  • Speicher – 14,4 kWh nominal (seit 06/2016)
    6 Module à 48 V, ca. 4,3 kWh nutzbar pro Modul
  • Teil 3 – 2,68 kWp (seit 05/2020, ohne Einspeisung)
    8 Module QCells Duo BLK‑G8 335, in Betrieb seit 20.05.2020
Schema der On-Grid-Anlage mit AC-/DC-Trennung und Home-Manager Drei PV-Anlagenteile mit eigenen Wechselrichtern. DC-Leitungen (dünn, orange) verbinden die PV-Module mit ihrem jeweiligen Wechselrichter, sowie den Speicher-Wechselrichter mit dem Speicher. Wechselrichter 1 (Volleinspeisung) speist per AC (fett, violett) ausschließlich das links angeordnete öffentliche Netz, ohne Verbindung zu Haus oder Speicher. Wechselrichter 2 (Teileinspeisung) und 3 (ohne Einspeisung) speisen die Hausnetz-Verteilung, verbunden mit Netz, Haushalt und Speicher-Wechselrichter, der rechts daneben den Speicher hat. In der rechten Spalte oberhalb des Speichers sitzen Internet, Home-Manager und Haushaltsgeräte, verbunden über fett gestrichelte Datenleitungen; der Home-Manager hat zusätzlich Datenleitungen zu den Wechselrichtern und zum Speicher. Teil 1 2,7 kWp Teil 2 7,65 kWp Teil 3 2,68 kWp Internet WWW-Verbindung WR 1 Volleinspeisung WR 2 Teileinspeisung WR 3 ohne Einspeisung Home-Manager Datenerfassung Öffentliches Stromnetz Hausnetz-Verteilung AC Haushaltsgeräte steuerbar, bis 24 Haushalt Speicher-WR AC-Kopplung Speicher 14,4 kWh, 6× 48 V DC (dünn): PV-Module → Wechselrichter · Speicher-WR → Speicher AC (fett): Wechselrichter → Netz / Hausnetz-Verteilung / Speicher-WR Datenleitung (gestrichelt): Home-Manager ↔ Internet / Wechselrichter / Haushaltsgeräte / Speicher Teil 1 (Volleinspeisung) speist ausschließlich das öffentliche Netz – keine Verbindung zu Haus oder Speicher
Schematische Darstellung der On-Grid-Anlage mit AC-/DC-Trennung, Stand 10.08.2026

OFF-GRID-PV

  • Teil 4-7 – 10,309 kWp (autarke Off-Grid-Anlagen mit 10 kWh Speicher, ohne Netzverbindung, zur Versorgung von Garten, Garage, Kühl-/Gefrierschrank, eAutoladung)
    Module: 2 × Vertex 425 Wp, 4 × Jinko 440 Wp, 4 × TCL 575 Wp, 16 × Vertex 445 Wp, seit ca. 2023–2025
  • Off-Grid-Hochvolt-Speicher – 10 kWh nominal (seit 09/2025)
    2 Module à 102 V, ca. 4,5 kWh nutzbar pro Modul
Schema der Off-Grid-Anlage Vier PV-Modulgruppen speisen über einen Off-Grid-Wechselrichter/Laderegler einen Hochvolt-Speicher mit 10 kWh, der acht Verbraucher versorgt: Garten, Garage, Kühl-/Gefrierschrank, eAuto-Ladung, diverse Zimmer, Klimaanlagen (Sommer-Kühlung/Winter-Heizung), Poolfilter und Poolwärmepumpe (beide nur Sommerbetrieb). Kein Anschluss an das öffentliche Stromnetz. 2× Vertex 425 Wp 4× Jinko 440 Wp 4× TCL 575 Wp 16× Vertex 445 Wp Off-Grid-Wechselrichter Laderegler Hochvolt-Speicher 10 kWh, 2× 102 V Kein öffentliches Stromnetz (autark) Garten Garage Kühlschrank /Gefrierschrank eAuto-Ladung div. Zimmer Klimaanlagen* Poolfilter** Wärmepumpe** Pool Durchgezogene Linien: Solar-/Batteriestrom · gestrichelt: keine Verbindung Off-Grid-Anlage, autarke Versorgung ohne öffentliches Stromnetz * Klimaanlagen: Sommer-Kühlung / Winter-Heizung ** Poolfilter & Poolwärmepumpe: nur Sommerbetrieb
Schematische Darstellung der Off-Grid-Anlage (Teile 4–7 & Hochvolt-Speicher), Stand 10.08.2026

Stromnutzung

PV-Nutzung:

  • Haushalt: ca. 4.000 kWh pro Jahr
  • Elektroauto: ca. 1.620 kWh pro Jahr
  • Weitere Verbraucher: Klimaanlage, Poolwärmepumpe und diverse Haushaltsgeräte

PV-Leistung & Speicherkapazität:

  • PV-Gesamtgeneratorleistung
    25,06 kWp
  • Gesamtspeicherkapazität
    25 kWh
  • On-Grid gesamt
    13,03 kWp
  • Off-Grid gesamt
    12,03 kWp
  • On-Grid-Speicher
    15 kWh
  • Off-Grid-Speicher
    10 kWh

Spezifische Jahresleistung PV (kWh/kWp)

  • Jahresmaximum: 10.503 kWh, ca. 800 kWh/kWp
  • Lokale Sonneneinstrahlung: ca. 1.083 Wh/m²
  • Höchste gemessene spezifische Leistung: 950 Wh/kWp (05.05.2021, ca. 13:00 Uhr, 11 °C)

Live- und historische Daten

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Stromverbrauch & CO₂-Bilanz

Vom Netzbezug zur Eigenversorgung

  • Früher: ca. 4.500 kWh Netzbezug pro Jahr
  • Heute: ca. 500 kWh/Jahr – trotz Elektroauto-Ladung
  • Für ca. 12.500 km/Jahr praktisch keine Benzinkosten

Das widerspricht der gängigen Behauptung, der Stromverbrauch der Haushalte müsse zwangsläufig massiv steigen. Wenn ein großer Teil der Haushalte seinen Bedarf per PV decken würde, stünden die nicht verbrauchten kWh der Industrie zur Verfügung. Dezentral ausgebaute PV- und Windanlagen könnten industrielle Lasten deutlich besser abdecken.

Leistungsdaten (01.06.2020 – 31.05.2021)

  • Jahresmaximum: 10.503 kWh, ca. 800 kWh/kWp
  • Lokale Sonneneinstrahlung: ca. 1.083 Wh/m²
  • Höchste gemessene spezifische Leistung: 950 Wh/kWp (05.05.2021, ca. 13:00 Uhr, 11 °C)

Spezifische Jahresleistung:

  • PV I: 958 kWh/kWp
  • PV II: 827 kWh/kWp
  • PV III: 776 kWh/kWp

CO₂-Faktor SüWAG (lokaler Erzeuger Rhein-Neckar-Kreis): ca. 850 g/kWh (Stand 05/2021). Das langfristige Ziel ist, 100%-ige Unabhängigkeit vom Stromnetz zu erlangen, sowie auch der Gängelung der Netzbetreiber bzw. -versorger zu entkommen.

Bundesdeutsche PKW-Realitäten – Treibstoffkosten pro Jahr

  • Durchschnittliche PKW-Jahres-Km-Leistung: ca. 12.500 km
  • Durchschnittlicher Benzinverbrauch im Alltagsbetrieb: 7,7 l/100 km
  • Durchschnittlicher Benzinkosten Super E10: 1,70 €/l
  • Daraus ergeben sich 1.636 € Treibstoffkosten pro Jahr und Haushalt
  • Gleiche Rechnung für eAuto mit 17 kWh/100 km:
  • ohne Photovoltaik (aus der Steckdose) ca. 850 € jährlich
  • bei 3/4 Photovoltaik-Strom vom Dach ca. 213 € jährlich
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Elektromobilität

Meine E-Fahrzeuge im Überblick

  • 2010–2018 rund 12.500 km/Jahr elektrisch
  • ≈ 1.356 € eingesparte Benzinkosten/Jahr (Stadt/Land, 1,479 €/l)
  • mit einem Citroën Berlingo électrique, BJ 1998
  • 2019–2025 nur noch ca. 7.500 km/Jahr elektrisch
  • ≈ 1.135 € eingesparte Benzinkosten/Jahr (Stadt/Land, 1,72 €/l)
  • 2018–heute mit einem Renault Zoe, BJ 2013 (mittlerweile ca. 116.000 km, Stand 8/2026)

100-km-Kosten mit einem Durchschnitts-Pkw (VW Passat) im Mischbetrieb Stadt/Land – bei den täglichen Fahrten für Haushalt, Kind, Arbeit

  • Import eFuel
    ca. 26,00 €/L
  • E10-Benzin
    ca. 14,36 €/L
  • Wasserstoff
    ca. 9,60 €/L
  • Strom-Netz
    ca. 6,10 €
  • PV-Strom
    0,00 €

Wichtig in dem Zusammenhang sind folgende Fakten

  • Es gibt nur punktuell Wasserstoffproduktion aus fossiler Quelle.
  • Es gibt nur punktuell H₂-Tankstellen.
  • Es gibt nur vereinzelt Brennstoff-/Wasserstoff-Kfz.
  • Es gibt kein Wasserstoffleitungsnetz.
  • Es gibt nur Minimal-eFuel-Produktion in homöopathischen Größen.
  • Die Energie, die die aktuell nötigen Benzinmengen nur für Deutschland theoretisch aus EE und CO₂ zur Umwandlung in eFuel benötigen würde, ist gigantisch – wäre ein Vielfaches des gesamten Stromverbrauchs von ganz Europa.
  • eFuel muss zukünftig per EE hergestellt werden, wird jedoch nur für Industrie-, Transport- oder ähnliche Großverbraucher bezahlbar sein.
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Strom & Wasserstoff & eFuel

Strom- & Benzinverbrauch Deutschland 2024

  • Die Bundesnetzagentur und SMARD nennen für 2024 etwa 464–464,4 Terawattstunden (TWh) Stromverbrauch (Last im Netz)
  • Inklusive Eigenverbräuchen und Netzverlusten lag der Bruttostromverbrauch 2024 bei rund 512 TWh
  • Laut Fachagentur FNR und UBA wurden 2024 in Deutschland etwa 53,7 Mio. Tonnen Kraftstoff eingesetzt
  • davon entfielen ungefähr 35–40 Mio. t Treibstoff auf den motorisierten Individualverkehr

Wasserstoff

Um 40 Mio. Tonnen eFuel (als Ersatz für fossiles Benzin) aus Strom bzw. Wasserstoff zu erzeugen, gelten die Naturgesetze bzw. physikalischen Grenzen:

  • 1 kg H₂ ≈ 33 kWh chemische Energie → 35–40 kWh entsprechen etwa 1,1–1,2 kg H₂ pro kg eFuel
  • 1,1–1,2 t H₂ × 40 Mio. t = ca. 44–48 Mio. t H₂

Um ca. 44–48 Mio. Tonnen H₂ aus Strom zu erzeugen, gelten ebenfalls physikalische Grenzen:

  • Die benötigte Strommenge variiert je nach Betriebsmodus und Leistung des Elektrolyseurs und liegt in etwa zwischen 40–80 kWh/kg. Das entspricht ungefähr einem Wirkungsgrad von 80–40 %. Quelle: Zentrum Wasserstoff, Bayern.
  • Mit einem realistischen Richtwert von 52,5 kWh/kg H₂ ergeben sich 52.500 kWh pro Tonne H₂
  • 52.500 kWh/t × 44–48 Mio. t ≈ 2.310–2.520 Mrd. kWh, also ca. 2.310–2.520 TWh (rund 2.400 TWh)

Fazit zur Wasserstoff-eFuel-Legende

  • Für 40 Mio. t eFuel braucht man ca. 44–48 Mio. t H₂ und dafür wiederum Strom in Höhe von ca. 2.310–2.520 TWh
  • Die Zusammenfassung zeigt ernüchternd, wie realitätsfern so mancher Politiker bzw. Prediger von eFuel ist.
  • Zur Erinnerung: Die gesamte Republik verbrauchte im Jahr 2024 Strom von rund 512 TWh für Industrie und Haushalte.
  • Das bedeutet: Nur um eFuel für den Individualverkehr mit 40 Mio. t Kraftstoff zu erzeugen, bräuchte man rund 2.400 TWh an Energie.
  • Das ist das ca. 4,7-fache des bisherigen Gesamtstromverbrauchs des Jahres 2024 in Deutschland
  • Mit anderen Worten: Ein erheblicher Teil weiterer Länder müsste zusätzlich Strom erzeugen, nur damit in Deutschland alle Privatfahrer eFuel tanken können.

Für Selbstrechner: Vergleich Verbrenner vs. eAuto (Reichweite)

1. Reichweite mit 40 Mio. t E-Fuel

  • Annahme Dichte wie Benzin: ca. 0,75 kg/l
  • Verbrauch Auto: 7,7 l/100 km
  • 40.000.000 t = 40.000.000.000 kg → ca. 53.333.333.333 l
  • Reichweite ≈ 53.333.333.333 l / 0,077 l/km ≈ 692.000.000.000 km (≈ 600–700 Mrd. km, grob gerundet)

2. Reichweite mit ca. 2.400 TWh Strom im E-Auto

  • ca. 2.400 TWh = 2.400.000.000.000 kWh
  • Verbrauch E-Auto: 17 kWh/100 km → 0,17 kWh/km
  • Reichweite ≈ 2.400.000.000.000 kWh / 0,17 kWh/km ≈ 14.100.000.000.000 km (≈ 14,1 Billionen km)

3. Reichweite mit ca. 46 Mio. t Wasserstoff im H2-Verbrennungsmotor

  • Verbrauch H2-Verbrenner (z. B. BMW Hydrogen 7): ca. 3,6 kg H₂/100 km
  • 46.000.000 t = 46.000.000.000 kg → Reichweite ≈ 46.000.000.000 kg / 0,036 kg/km ≈ 1.278.000.000.000 km (≈ 1,28 Billionen km)

4. Reichweite mit ca. 46 Mio. t Wasserstoff in der Brennstoffzelle

  • Verbrauch Brennstoffzelle (z. B. Toyota Mirai): ca. 0,85 kg H₂/100 km
  • 46.000.000 t = 46.000.000.000 kg → Reichweite ≈ 46.000.000.000 kg / 0,0085 kg/km ≈ 5.412.000.000.000 km (≈ 5,41 Billionen km)
  • eFuel/Verbrenner — ≈692 Mrd. km
  • H2-Verbrennungsmotor — ≈1.278 Mrd. km
  • Brennstoffzelle — ≈5.412 Mrd. km
  • eAuto direkter Strom — ≈14.100 Mrd. km

Bei gleichem Energieeinsatz reicht die Energie beim direkt genutzten Strom im eAuto am weitesten, gefolgt von der Wasserstoff-Brennstoffzelle. Die Umwege über Wasserstoff-Verbrennungsmotor und insbesondere eFuel im klassischen Verbrenner verschwenden dagegen einen Großteil der eingesetzten Energie – die Effizienzkaskade lautet: direkter Strom > Brennstoffzelle > H2-Verbrennungsmotor > eFuel-Verbrenner.

Hinweis: Die x-Achse ist linear (nicht logarithmisch), damit der Unterschied unmittelbar sichtbar wird. Alle vier Linien starten bei 0 km mit 100 % Restenergie und enden dort, wo die jeweilige Energiemenge aufgebraucht ist.

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Technik & Digitales

Microsoft-freier Haushalt

Dies ist ein Microsoft-freier Haushalt:

  • Es kommen ausschließlich Linux-/Ubuntu-fähige Produkte zum Einsatz
  • Kostenfrei, sicher, transparent

Netzanschluss

Der Internetanschluss erfolgt per FTTH mit symmetrisch 500 MBit – ergo keine 50-MBit-Kupfer-Kasperei.

Live-Webcam

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Kontakt & Rechtliches

Kontakt

Fax: +49-3212-1330148 oder E-Mail info {at} domain-name

  • Privat
  • Nicht kommerziell

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Wer vermeintliche rechtliche Mängel ohne vorherige Kontaktaufnahme per Abmahnung „monetarisieren“ will, bestätigt damit nur sein unseriöses Geschäftsmodell. Solche Fälle werden der zuständigen Anwaltskammer gemeldet.

Hinweis: Kontaktaufnahme jederzeit per Fax oder elektronische Post an info (at) domain-name möglich.